Das Perfekte Promi Dinner


Köln, 14. August 2008 – Am Sonntag stehen vier berühmte Frankfurter am Herd, um sich bei „Das perfekte Promi Dinner“ zu bekochen. Nebenbei geben sie exklusive Einblicke in ihre privaten Räumlichkeiten. Rosi Jacob-Thies (67) von den legendären Jacob Sisters samt Pudel Snoopy, „Germany’s next Topmodel“- Teilnehmerin Yvonne Schröder (19), „Deutschland sucht den Superstar“-Kandidatin Lisa Bund (20) und VOX „Wissenshunger“-Reporter Daniel Hartwich (30) kämpfen um den begehrten Dinner-Sieg. Wie immer geht es darum, mit hervorragenden Gastgeberqualitäten und dem perfekten Menü zu überzeugen, um 5000 Euro für einen guten Zweck zu gewinnen. Wer der beste Koch und Gastgeber ist, sehen Sie am kommenden Sonntag, 17. August um 20.15 Uhr auf VOX! Dabei sei eines versprochen: Rosi bläst dem jungen Gemüse ordentlich den Marsch!

Erster Abend: Deko-Fauxpas bei Daniel Hartwich: „Der Tod im Apfelbaum!“
Erst kürzlich ist Daniel mit seiner Freundin zusammengezogen – wie man schnell erkennen kann. Freiwillig hätte er sich wohl kaum eine Teddybärenkollage übers Sofa gehängt. In einigen Räumen herrscht noch immer Chaos. Das wird von Rosi prompt mit den kritischen Worten „Ich dachte nur: Wo bin ich denn hier gelandet“ quittiert. Auch die Tischdekoration wird nicht gewürdigt – und das obwohl Daniel extra zwei rosafarbene Tischdecken gekauft hat. „Die Deko war ja gar nicht da, das war ja der Tod im Apfelbaum“, lästert Jacob Sister Rosi weiter. Doch bei diesem einen Manko soll es nicht bleiben. Noch während des Kochens gibt Daniel zu, fast nie am Herd zu stehen. Dementsprechend schmeckt den Damen nicht alles so, wie es sollte – Rosi teilt die Hauptspeise sogar mit ihrem Hündchen. Doch Daniel nimmt es gelassen. „Ich war froh, dass überhaupt jemand was gegessen hat“, erklärt der Moderator und überzeugt somit immerhin mit seiner optimistischen Art!

Zweiter Abend: Sexuelle Nötigung in Yvonne Schröders Bett
Yvonne, die noch zuhause wohnt, lädt in die rustikal eingerichtete Wohnung ihrer Eltern ein und begrüßt die Gäste im wallenden Abendkleid. Daniel ist von diesem Anblick so beeindruckt, dass er sich eine Erinnerung stibitzt: „Ich habe ein Foto von Yvonne geklaut, weil ich außer meiner Freundin keine Frau kenne, die so schön ist, wie Yvonne“, rechtfertigt er den Diebstahl. Und es geht verheißungsvoll weiter: Die penible Rosi hat nichts an der raffinierten Tischdeko mit vielen Blumen und Kerzen auszusetzen. Doch es gibt ein anderes Problem. Bevor die Vorspeise serviert wird, wettert Rosi: „Wenn es kein Fleisch gibt, dann geh ich in die Luft.“ Dazu kommt es zum Glück nicht, dafür ereignen sich unschöne Szenen auf Yvonnes Bett. Während Frauchen Rosi die Vorspeise lobt, begattet ihr Hund Snoopy im Hintergrund Yvonnes Teddybären – nicht das einzige Mal, dass der Pudel sich auf diese Weise daneben benimmt… Trotz allem verläuft der Abend insgesamt harmonisch, und das obwohl Yvonne zugibt: „Ich war bei meinem Gastgeberabend aufgeregter, als beim Finale von „Germany’s next Topmodel.“

Dritter Abend: Kleine Missgeschicke auf chinesisch bei Lisa Bund
Eigentlich hat Lisa die perfekten Vorraussetzungen für einen großartigen Abend geschaffen. Die Sängerin hat nicht nur sich selbst, sondern auch ihre schnuckelige Wohnung mit den bunten Wänden, die sie sich mit ihrem Freund teilt, im Asia-Look dekoriert. So weit, so gut! Blöd nur, dass doch noch einiges gründlich schief geht: Die Wan-Tan-Röllchen wollen nicht so wie Lisa, der Pfefferstreuer verliert seinen Deckel unglücklicher Weise genau über der Vorspeise, die Schokolade für den Schokobrunnen klumpt, statt zu zerfließen und am Schluss gerät ausgerechnet Rosis chinesische Laterne in Brand, statt gen Himmel zu entschweben. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet die kritische Rosi schwärmt: „Es war lecker und lustig!“. Daniel verkündet hingegen stolz „Ich bin wieder der einzige in der Runde, der einen hoch gekriegt hat.“

Vierter Abend: Rosi Jacob-Thies platzt der Kragen! Müssen ihre Schwestern schlichten?
Zu Beginn des Abends präsentiert Rosi stolz ihr Häuschen samt „Kräutergärtchen“ und Sohn Sven (21). Ihr Jüngster geht ihr helfend zur Hand und sorgt mit seinem engagierten Einsatz als Kellner für Begeisterung. „Ich finde Sven super, jeder sollte seinen eigenen Sven haben“, lobt Daniel. Kurz darauf erkunden die Gäste Rosis „Jacob Sister-Gedenkstätte“ im Dachgeschoss. Dabei kommen Skurrilitäten wie zum Beispiel eine LP mit dem Titel „Quartett im Bett“ ans Tageslicht. Von den vielen Plattencovers strahlt die Blondine mit den Ringellocken ihre Gäste fröhlich an – doch sie kann auch anders. Das wird klar, als Rosi beim Essen einen regelrechten Wutausbruch bekommt. Der Grund: Lisa und Yvonne wissen, laut der Gastgeberin, weder das exquisite Essen zu schätzen, noch haben sie gute Tischmanieren. Während die beiden am Tisch kichern, wettert Rosi: „Ihr könnt nicht am Tisch sitzen und nur lachen. So eine Frechheit!“ Zum Glück kann Daniel die erregte Hausherrin mit gut platzierten Fragen geschickt ablenken. Beim Erzählen von ihren Begegnungen mit Stars wie Frank Sinatra, beruhigt sich die Sängerin zum Glück. So steht dem abendlichen Highlight nichts mehr im Wege: Unerwartet geben die legendären Jacob Sisters ein Exklusiv-Konzert. Ein versöhnlicher Abschluss, wie auch Rosis Fazit des Abends zeigt: „Es war was Aufregendes und Lustiges.“

Vorspeise: Potthucke

Zutaten (für 4 Portionen):
2 kg Kartoffeln
4 Eier
250 ml Sahne
50-100 g gekochter Schinken
4-8 TL Schmand
Butter zum Braten
Muskatnuss, nach Belieben
Salz, nach Belieben
Pfeffer, nach Belieben


ZUBEREITUNG
700 Gramm Kartoffeln kochen. Die gekochten Kartoffeln mit der Reibe zu Streifen verarbeiten. Danach die restlichen 1300 Gramm rohe, geschälte Kartoffeln mit der Reibe zu Streifen verarbeiten und mit den gekochten Kartoffel-Streifen vermischen. Die Kartoffelstreifen mit den Eiern und der Sahne zu einer Masse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, in eine Kastenform geben und bei 165°C (Umluft) 45 Minuten backen.

Den fertigen Potthuckelaib abkühlen lassen und in fingerdicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in Butter von beiden Seiten goldbraun anbraten – parallel dazu den Schinken klein schneiden. Die fertig gebratenen Potthucke-Scheiben mit einem Klacks Schmand und geschnippeltem Schinken servieren.

Hauptspeise: Pasta mit einer Lachs-Scampi-Soße

Zutaten (für 4 Portionen)
500-700 g Nudeln
400 g Scampis
400 g Lachs, klein geschnitten
2 Becher Sahne (oder eine pflanzliche, fettreduzierte Alternative)
Kräuter, nach Belieben (am Besten eignet sich Dill)
Tomatenmark, nach Belieben
Schalotten, nach Belieben
Knoblauch, nach Belieben
Salz, nach Belieben
Pfeffer, nach Belieben
etwas Öl zum Anbraten


ZUBEREITUNG
Die Nudeln, wie auf der Verpackung angegeben, kochen. Die Schalotten und den Knoblauch kleinschneiden und in der Pfanne anbraten. Die Scampis und den Lachs dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Sahne (oder die pflanzliche Alternative) dazugeben und das Ganze köcheln lassen. Final die Soße mit Kräutern und Tomatenmark verfeinern.

Dessert: Schokoladenkuchen


Zutaten
100 g Schokolade
100 g Butter
3 Eier
150 g Zucker
40 g Mehl
eine Prise Salz
etwas Puderzucker
Butter zum Einfetten der Formen
Zucker zum Ausstreuen der Formen


ZUBEREITUNG
4 kleine Kuchenformen mit reichlich Butter und Zucker ausstreuen und in den Gefrierschrank stellen. Die Schokolade hacken und mit der Butter schmelzen. Die Eier, den Zucker und eine Prise Salz schaumig rühren. Die geschmolzene Schokolade beimischen, das Mehl zugeben, vermischen und den Teig in die Formen füllen.

Der Kuchen wird bei 210°C, 12 Minuten im Backofen auf der zweituntersten Schiene gebacken. Nach dem Backen kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und servieren.

(Credit)